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EvolutionCore → xi-runtime

EvolutionCore → xi-runtime

Portabler Evolutionskern hinter @addxion/xi/runtime — These, Ports, Grenzen.

Langfristiger Pfad für umgebungsunabhängige Selbstverbesserung. Nicht Teil der aktuellen UX-Coherence-Arbeit (Phasen 1–5 / Nav–Shell–Neon).

EvolutionCore ist der portable Evolutionskern für Agenten: dieselbe Loop (mutieren → trialen → scoren → committen) in jeder Umgebung über Adapter — mit Versionierung und Rollback.

  • Self ist portabel (Elixir/OTP-Dienst).
  • World ist steckbar (Umgebungen über Ports).
  • Nicht umgebungslos: ohne Umgebung gibt es kein Feedback. Umgebungsunabhängig heißt: der Kern ändert sich nicht pro App — die App implementiert den Port.

Kurz: Self portabel. World steckbar.

Repo: EvolutionCore (eigenständiges Elixir-Repo, außerhalb des UX-Stacks).

Elixir/OTP-Dienst: JSON-API (Bandit), Postgres (Ecto), Hintergrundjobs (Oban), Agenten-Skeleton (Jido), Orchestrator mit dateibasierten Implementation Runs (Phase 1).

AspektStand (Juli 2026)
StackElixir ~> 1.18, Bandit, Ecto, Oban
API/api/v1/status, /api/v1/ingest, /api/v1/trigger_optimization, …
RunsDateibasiert unter priv/runs/, Zustand im GenServer (nicht persistent)
EvolutionsloopNoch nicht implementiert — Gerüst + Spec
Phase 2Spec in Repo docs/PHASE2_SPEC.md (Persistenz, Pipeline)

Heute verbessert ein Lauf nichts am Zielsystem: Job → leerer Run-Ordner → Log. Die Tabellen für Proposals/Metriken/Lessons existieren, werden aber noch nicht befüllt.

EvolutionCore ist kein Consumer von Neon, Auth oder Shell. Es wird nicht in @addxion/xi hineinkopiert.

Langfristig ist @addxion/xi/runtime der TypeScript-Port/Client. EvolutionCore bleibt Backend.

Apps (süper · addxion.ai · …) ← Umgebungen (World)
@addxion/xi/runtime ← Port / Client (TS)
EvolutionCore (Elixir) ← Self / Evolutionsloop
optional @addxion/ai ← LLM nur als Worker-Capability
SchichtVerantwortung
@addxion/xi (protocol, nav)Cross-App-Glue (Manifeste, Nav) — unverändert
@addxion/xi/runtimeApp-Kontext → Env-Ports; HTTP zu EvolutionCore
EvolutionCoreMutation, Trial, Score, Commit, Versionierung, Rollback
@addxion/aiLLM-SSOT — nicht durch EvolutionCore ersetzen
@addxion/shellChat-UI — kein Evolutions-Backend

Jede Umgebung (App, Workspace, Ops-Adapter) muss denselben Vertrag erfüllen:

PortBedeutung
observeZustand / Events / Kontext liefern
actAktion ausführen (Tool, Code, API, …)
evaluateErfolg / Kosten / Risiko als Score liefern
constrainerlaubte Aktionen, Sandbox, Limits

Umgebungsspezifisches (GitHub, DOM, Fahrschul-Domäne, …) bleibt hinter dem Adapter. Fitness-Rohsignale mappt der Adapter auf ein gemeinsames Schema; der Core entscheidet über Evolution.

StufeInhaltStatus
1 — BehavioralPolicies, Heuristiken, Tool-Wahl → A/B gegen ScoreZiel-MVP
2 — Skill/CodeNeue Skills/Module im Workspace, nur bei Messgewinndanach
3 — Architektur-SelbstumbauKernel/Supervision autonom redesignenVision, kein MVP

Autonomie in Levels: Propose → Trial → Commit → Propagate (Propagation nur wenn der Adapter es erlaubt).

  • Kein Coding-Agent (Pi / Hermes / Cursor)
  • Kein Issue-Work-Orchestrator (Symphony)
  • Kein Ersatz für @addxion/ai oder Chat-Shell
  • Kein generisches Agent-Framework „nur weil Elixir“
  • Kein Claim „überall besser“ ohne implementierten Port und Score
  • Pi/Hermes in Produkt-Apps
  • EvolutionCore an Chat-Shell
  • Cross-Repo Agent-Sync zwischen süper und addxion.ai
  • Vorzeitige runtime-Implementierung in Consumern vor Phase 6.4

Fokus UX-Stack bleibt: Neon, Shell, Behavior, xi-nav.

„Umgebungsunabhängig“ gilt erst nach empirischem Beweis:

  1. Env A — ein Adapter mit messbarem Fitness-Gain nach N Generationen
  2. Env B — zweiter Adapter, gleicher Core

Eine Umgebung = Feature. Zwei = These.

ADDXION-Proof-Pfad (langfristig): erste App hinter xi/runtime = Env A; zweite App oder Workspace-Adapter = Env B.

PhaseInhalt
xi-0protocol + nav (Manifest, keine Agents) — erledigt
xi-1runtime Stub: Health/Status gegen EvolutionCore
xi-2EvolutionCore API hinter @addxion/xi/runtime (HTTP-Client)
xi-3Erster Evolutionsloop + Env A (interne Optimierung, nicht Endnutzer-Chat)
xi-4Env B — These bewiesen

Ökosystem-Tracking: Roadmap 6.4. Parallel darf EvolutionCore den Loop ohne App-UI bauen (z. B. Workspace-Adapter), solange Ports und Grenzen eingehalten werden.

  1. Kein umgebungsspezifisches Feature ohne Port.
  2. Keine Evolution ohne evaluate / Score.
  3. Kein Universalitäts-Claim ohne zweite Umgebung.
  4. MVP = Stufe 1 (Behavioral), nicht Architektur-Selbstumbau.
  5. Elixir = Evolutionsbetrieb (Supervision, parallele Trials) — nicht besserer Chat-Agent.

Eigenständiges Elixir-Repo mit HTTP-API-Stub und Orchestrator-GenServer. Keine TypeScript-Integration. Kein Deploy im ADDXION-Produktionspfad. These und XI-Slot sind dokumentiert; Implementierung der Loop steht aus.

IDWahrheit
T-EVOLUTION-COREPortabler Evolutionskern; World steckbar; xi/runtime = Port
T-PKG-XIEin Package xi, Subpath-Exports, kein UI
T-PKG-AILLM-SSOT bleibt @addxion/ai
T-PLATFORM-SSOTPlattform-Wahrheit nur in addxion-docs
T-REPO-BOUNDARYEvolutionCore eigenes Repo

Scope: These und Grenzen EvolutionCore → @addxion/xi/runtime.

  • @addxion/xi/runtime bleibt Stub bis Phase 6.4 / xi-1+ — keine vorzeitige Consumer-Runtime
  • Evolutionslogik nur in EvolutionCore; in xi/runtime nur Client/Port-Typen
  • Chat/LLM nicht durch EvolutionCore ersetzen (@addxion/ai, Shell)
  • Status: roadmap.md (6.4); Package-Grenzen: packages-guide.md
  • Neue Umgebung = neuer Adapter hinter den Ports, kein Fork des Cores